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Die Pansophische Gesellschaft
Eine Alte Idee im neuen Licht
Darstellung von Michael Langner
Im Januar des Jahres 2001 fanden sich Frauen und Männer aus den verschiedensten Lebensbereichen und in Hamburg zusammen um eine Idee zu formulieren. Auf der einen Seite ging es diesen um die Betätigung im wissenschaftlichen, auf der anderen Seite um die sinnvolle Formulierung einer Idee die den Menschen als soziales, religiöses und individuelles Wesen ganzheitlich aspektiert. Die seit Aristoteles gebräuchliche Aufteilung der Wissenschaft sowie die zweifelhafte Stellung der Religion und hermetischen Wissenschaften im Gesamtgefüge des menchlischen Wissens ermöglicht keine ganzheitliche Schau der Dinge. Ziemlich deutlich hat sich schon zu Beginn herauskristalisiert, dass für die Gründung einer solchen Gesellschaft die Idee der “Pansophie” von daher im Mittelpunkt steht.
Der historische Zusammenhang
Seit dem Beginn der Philosophie in Griechenland ist die Religion nicht mehr nur eine myhtische Entität, sie ist durch die formulierte Metaphysik “vernünftig” geworden. Die Geschichten der Götter und ihrer merkwürdigen Taten verlieren im Licht der zu sich selbst erwachenden Vernunft die Dunkelheit ihres Sinnes und klären sich zum Begriff ihres Inhaltes auf. Die Metaphysik wird zu Theorie der Anwesenheit des “esse per se”, letzendlich des göttlichen “Seins” in allen Dingen dieser Welt. In der Pansophie wird die göttliche Wissenschaft, die Mystik und damit verbundenen Hermetischen Wissenschaften vor ihrer neuzeitlichen Zerstörung durch die rationale Wissenschaft gerettet und ihre Vollendung bestätigt. Glaubte sich der Mensch der Neuzeit fähig, selbst Gestalter und Schöpfer seiner Welt zu sein, so erkennt die Pansophie die Notwendigkeit der theologischen und philosophischen Vermittlung dieses Selbstseins. So schlägt sie eine Brücke zwischen der antiken Theorie und ihrer christlichen Fortsetzung und Umbildung und der neuzeitlichen Wissenschaft und Philosophie. Dabei geht sie auf den Neuplatonismus der Renaissance und die mystische Naturphilosophie zurück, die seit dem protestantischen Mystiker Jakob Böhme die Reformation des Glaubens zu der des Wissens steigern will. Zu dem Inhalt der Pansophie schreibt Comenius selbst:
“Dass die Schulstudien nicht eben zur Verehrung Gottes hinführen, kann nicht Wunder nehmen; keiner macht von Ihm den Anfang der Weisheit, keiner bestrebt sich, die Weisheit durch die Leitung Seines Wortes und Geistes zu regieren, keiner winscht die Weisheit in Ihm zu endigen: mit uns selber fangen wir an, durch uns selbst schreiten wir vor, in uns selbst finden wir unser Ziel, und so fallen wir von uns auf uns zurück und werden durch die Eitelkeit der Geschöpfe bald dahin, bald dorthin gezogen und geschleppt, bis wir selbst dahinschwinden: das der so traurige Weg alles Fleisches, auf dem die Weisesten von Gott in unseliger Weise abirren. Dagegen ist das Heilmittel: durch die ganze Pansophie die Samenkörner der wahren Gotteserkenntnis und Gottesfurcht so auszustreuen, dass der Mensch, wohin er sich auch wendet, sieht, dass alles ohne Gott nichts ist: ja, diese christliche Pansophie muss so geordnet werden, dass sie immer nur einen steten Antrieb dazu gibt, Gott überall zu suchen, in sicheren Anzeichen zu finden und überall zu umfassen: so dass eine Art heiliger Stufenleiter uns über alles Sichtbare hinweg zu der unsichtbaren Vollendung aller Dinge, der höchsten Majestät Gottes führt, in welcher wir wie in einem unbeweglichen Mittelpunkt der Ruhe und in dem Ziel aller Wünsche endlich Ruhe finden und uns in ewige Seligkeit versenken. Wenn es nicht dahin kommt, so sind alle unsere Versuche eitel, eitel wir selbst, eitel endlich alles, was wir tun: dann werden auch fernerhin die Weisheitstoren in ihren Labyrinthen umherirren, die Schulen ihre Sisyphusfelsen wälzen, die Welt im Wahnsinn und Schwindel sich drehen.”
(Pansophi Libri delineatio. Opern didactica omnia. Vol. 1, p. 420 sq.)
Jakob Böhme und die Rosenkreuzer werden als die Begründer der Pansophie angesehen, indem sie auf die Herausforderung des neuzeitlichen Rationalismus antworten. Neben der totalen Rationalisierung des mythischen Moments und einhergehenden Säkularisierung der Theologie bis in die Postmoderne auf der einen Seite und dem pietistischen Bekenntnis auf der anderen Seite stellt die “Pansophie” ein holistisches Paradigma dagegen. Die Pansophie bezieht sich dabei ausdrücklich auf die geschichtliche Situation ihrer Zeit: das Elend des dreißigjährigen Krieges, politische Unordnung, allgemeine Unsicherheit und Verfall der Kirchen ließen Comenius und seine Zeitgenossen in der Welt, so wie sie war, das Gegenteil von dem sehen, was sie für gut und richtig hielten. “Dass alles jenes, wodurch wir am meisten Menschen sind, verworren und verdorben ist, wer will es in Abrede stellen?" heißt es in Comenius' Panergersin. Und die Didactica Magna spricht es aus “dass das Licht der neuen Wissenschaft die Dunkelheit der Welt nicht vertreiben kann.” Er sah den Menschen also aufgerufen zum Werk der großen Reform als Entsprechung zur Stunde der Zeit, und in seiner Pansophie wollte er dem kommenden Gott den Weg bereiten. Seine später ausschließlich in den Mittelpunkt des geschichtlichen Interesses gerückten pädagogischen Werke sind angesichts dieses Werkes ,,puerilia studia". Sie sind nur im Hinblick auf das “opus illud grande" seiner Pansophie geschrieben und haben erst in seinem Zusammenhang einen mehr als nur pädagogischen Sinn, vielmehr greift Comenius der modernenen Konzeption der Andragogik vor.
Die Idee der Pansophie bei Comenius
Schon zu Beginn seiner literarischen Tätigkeit konzipierte Comenius seine pansophischen Ideen. Er suchte die Freundschaft mit dem Rosenkreuzer J.V.Andreä schon 1628 ,,er übergab mir die Fackel" - und arbeitete seit den zwanziger Jahren des 17. Jahrhunderts ununterbrochen an pansophischen Werken. Das erste Werk pansophischen Charakters, von dem wir nur Bruchstücke kennen, ist das ,,Theatrum universitatis rerum” das “Theater der Welt und ihrer sämtlichen überaus wunderbaren Dinge, welche im Himmel, auf Erden, unter der Erde, in den Gewässern, in der Luft und wo immer auf der Welt sich befinden oder geschehen oder geschehen werden von Anfang der Welt bis zu ihrem Untergange und von Ewigkeit zu Ewigkeit.” Comenius setzte sich hier das Ziel, ein Universalwerk zu schreiben, das seine Landsleute auf den Weg der Wahrheit bringen und im Licht der Wahrheit zu einer besseren Zukunft führen sollte. Die Welt und ihre Dinge wurden noch im enzyklopädischen Charakter der Scholastik behandelt, eine Weltgeschichte, eine Astronomie, ein ,,Theater des menschlichen Lebens” und ein ,,Theater der göttlichen Geheimnisse” nach der Bibel geschrieben. Erhalten sind die ersten 18 Kapitel des ersten Buches, das ,,Theatrum naturae”.
Die erste Schrift des Comenius, die direkt unter dem Titel Pansophie erscheint, ist der ,,Prodromus pansophiae”. In der Einleitung erklärt Comenius, wie er auf die Abfassung dieser Schrift kam. Der Erfolg seiner ,,Janua linguarum reserata" - eine Schrift über das sinnvolles Erlernen von Sprachen.
Eine vollkommene Korrespondenz von res, rerum conceptus und imagines conceptuum (verba) d.h. - Sache, Begriff, Wort - soll hergestellt werden, um die Ordnung der Dinge aus der Harmonie des Seienden entspringen zu lassen. Dabei greift Comenius auf die Philosophie der aristotelischen Scholastik zurück. Die Weisheit (Sophia) muss als höchster Wert im Leben des Einzelnen und im Werden der Menschheit in der Geschichte verwirklicht werden. Die Entwicklung der Menschheit läuft auf ein goldenes Zeitalter der allumfassenden und allerfüllenden Weisheit hin, worauf auch der einzelne Mensch angelegt ist. In dieser All-Weisheit (Pansophie) ist der Mensch bei Gott und als Bild Gottes Gott selbst. Wie aber gelangt er dahin? Eben durch die Pansophie selbst, die sich im Sinnbild von Dekonstruktion und Konstruktion von “Sein”-Erkenntnis nicht im zynischen sinistren der schwarzen Bewegung aufhält, noch moralische Paradigmen der Zeit dogmatisiert sondern die Notwendigkeit und Erkenntnis von beiden zusammenführt. Das universale Gegenmittel gegen diese labyrinthischen Zustände, für Comenius, ist die Pansophie. Sie muss eine einfache und den Sachen adäquate, d.h. wahre Methode des Lehrens und Lernens geben. Die Pansophie soll die Sachen durch die Sachen selbst aufzeigen im Sinne einer Phänomenologie des göttlichen Daseins, was sich in der modernen Philosophie bei Heideger und Jaspers widerspiegelt. Im All des Seienden. Sinn, Vernunft und göttliche Offenbarung müssen als einander ergänzende Erkenntnis-Prinzipien die Grundlage dieser Phänomenologie sein, die ihre Berechtigung aus der Mikrokosmosstruktur des Menschen ableiten kann. Das All des Seienden muss durch das Wissen in den rechten Stand seiner Ordnung gebracht werden. Dieses Wissen ist die Pansophie, die alles Wissbare zum universalen Gottestempel einer instandgesetzten Welt macht. ,,Die Pansophie soll ein dem lebensvollen Baume ähnliches Weltbild voller Leben und harmonisch wirksamen Geistes sein. Sie soll sein:
- ein gediegenes Brevier der allumfassenden Bildung,
- eine helle Leuchte des menschlichen Geistes,
- eine feste Norm der Wahrheit in den Dingen,
- eine zuverlässige Tabulatur der Geschäfte des Lebens, und
- eine in den Himmel, zu Gott führende Jakobsleiter".
Diese Pläne sind keine bloß ausgedachten Utopien; denn alles fährt auf ihre Verwirklichung hin, der Heilsplan Gottes, die wissenschaftliche Vorarbeit aller früheren Generationen und die Weissagungen der Bibel. Alle menschlichen Erkenntnisse, unbeschadet von Volk und Konfession, Religion und Zeitalter, sollen ihre Berücksichtigung finden.
In 18 Grundsätzen entwickelte Comenius nun die erste pansophische Metaphysik:
Urgrund alles Seienden ist Gott, der einzig und allein pansophos ist, da Wissen und Sein bei ihm identisch sind. In ihm ist alles immer schon enthalten, von ihm nimmt das Seiende seinen Ausgang, indem er aus sich selbst die Ideen zum Seienden denkt und ihnen gemäß das Seiende durch das Werden in die Anwesenheit schickt, gebracht in ein Verhältnis zu sich selbst als geschaffenes Bild seiner selbst.
Da Gott ein Eins und Ganzes ist, ist es auch das mannigfaltig Seiende; es ist unter sich und in sich einbehalten in die Harmonie, die es wohlklingend in die Symphonie des Pan (Panharmonia) einfügt.
Wahre Erkenntnis des Menschen muss das Werden der Dinge gemäß ihren Ideen, ihren bestimmenden, zu Gott in einem Verhältnis stehenden Werdeursachen, verfolgen und auf Gott als den Urverhalt des Seienden stoßen und von ihm aus das Pan, das Ganze im Einen, schauen. In dieser Schau, die eine methodische Leistung des Menschen ist, wird er gemäß seiner eigenen Idee zum Ebenbild des Urbildes Gott. Erkenntnis Gottes, der Natur und des Verstandes vermag dem Menschen den pansophischen Weg zur Allschau antreten zu lassen, wenn er nach den Anfängen und Unterschiedeweisen der Dinge im harmonischen Gefilge des Ganzen fragt. Die Norm der Dinge gewinnt der Pansoph aus den, das Seiende anwesend lassenden Ideen, die unter sich verbunden ein Eines sind, gemäß ihrer Abbildung Gottes.
So lässt sich alles von dem Einem ableiten, alles hat seinen Grund im Einen, die Darstellungdes Ganzen wird für Comenius leicht fassbar und “sicher wahr”. Comenius nennt seine Pansophie einen bloßen Schatten im Vergleich zum “Glanz der ewigen Weisheit in Gott”; er habe das Werk begonnen und rufe nun andere auf, ihm zu helfen, es mit ihm an das Ende seiner Bestimmung zu bringen.
“Pansophia” bedeutet soviel wie “Allweisheit” abgeleitet von den beiden griech. Worten Pan = All, Allumfassend, und Sophia = Weisheit. (Kann auch als Allwissen übertragen werden) Gemeint ist die Auffassung das alles Wissen der Welt ausgedrückt in jedem philosophischen, wissenschaftlichen und religiösen Modell den selben Wahrheitskern ausdrückt.
Die Pansophischen Gesellschaften
Verschiedene Ideen von Comenius fanden nicht nur in der Pädagogik und Politik Eingang sondern auch in verschiedener Form in die Freimaurerei, die damit wiederum die Welt beglückte. Es begründeten sich insgesamt drei Pansophische Gesellschaften in der Geschichte von denen die ersten zwei Freimaurerischen Charakter hatten, daneben hat natürlich die englische Freimaurerei, die sich als reguläre bezeichnet, die verschiedenen Elemente der Pansophie aufgegriffen.
Die erst Pansophische Gesellschaft gründete 1925 Heinrich Tränker in Berlin. Das Wissen hatte dieser aus Büchern zusammengestellt. Heinrich Tränker war Buchhändler und Antiquar. Die erste Pansophische Gesellschaft war als Bewegung angedacht und organisierte sich als Loge. Die Mehrzahl der Mitglieder der Pansophischen Loge verstanden darunter eine esoterische Pansophie. Tränker und viele andere waren aktive Rosenkreuzer der 1922 in München gegründeten Rosenkreuz-Gesellschaft von Franz Hartmann. 1926 stellte die Pansophia ihre Arbeit ein. Ein Großteil der Mitglieder wechselte in die Fraternitas Saturni die weiterhin Rosenkreuzer Arbeit vollzog. Noch heute beziehen sich viele angesehene sowie umstrittene Freimaurerorden auf die erste Pansophische Gesellschaft.
Die zweite Pansophische Gesellschaft wurde 1995 unter der Leitung von Axel M. Gruner in Hamburg begründet. Das Wissen hatte dieser aus langjährigen Studien zusammengetragen und erweitert. Auch die zweite Pansophische Gesellschaft war dem Begriff nach als Loge organisiert, verstand sich aber mehr als die erste Pansophische Gesellschaft ebenso als kulturelle und soziale Bewegung. Die Mitglieder kamen aus allen Bereichen des Lebens. Die zweite Pansophische Gesellschaft stellte ihre Arbeit 1997 ein. Die Erweiterung der pansophischen Philosophie in die Postmorderne von Axel M. Gruner war mitunter Grundlage der dritten Pansophischen Gesellschaft. Das Grundprinzip der zweiten Pansophischen Gesellschaft war demnach das postmoderne Verständnis von Dekonstruktion und Konstruktion.
Die aktuelle Pansophia
Die dritte Pansophische Gesellschaft begründete sich, wie erwähnt, im Jahr 2001 in Hamburg als offener Verein in denen sich Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten und Anschauungen wiederfinden. Die dritte Pansophische Gesellschaft greift den historischen politischen und wissenschaftlichen Anspruch wieder auf, und definiert sich nicht nur über die hermetische Dimension. Das postmoderne Verständnis von Dekonstruktion und Konstruktion, in hermetischer Sprache Solve & Coagula, wurde um das ganzheitliche Verständnis von Federico Tollis Philosophie der “Verhältnisse” erweitert. Demnach definiert die Pansophie einen neuen Wissenschaftsbegriff in denen nicht nur die empirischen Wissenschaften sondern auch die hermetischen als intiutiv spekulative Wissenschaften ihren Platz finden. Von daher bewegt sich die dritte Pansophische Gesellschaft im öffentlichen Rahmen, bekennt sich zu Demokratie und Verfassungsstaatlichkeit und unterstützt Forschungen in der Parapsychologie. Die Zusammenarbeit mit offiziellen Lehrstätten, Behörden und sogar Kirchen ist erwünscht. Auf der anderen Seite setzt sich die Pansophia aktiv für die Rechte der Religionsfreiheit in Deutschland ein und macht sich stark gegen die religiöse Verfolgung von bekennenden Thelemiten und anderen Gruppen die in ihrer Struktur nicht totalitär sind. Sie stellt eine Plattform der Begegnung zwischen den verschiedensten Denkmodellen und -richtungen dar.
Die moderne Pansophische Philosophie wurde tragend von Axel M. Gruner und Federico L. Tolli formuliert. Begründer waren weiterhin Henning Seidel, Ralf Hess, Chrsitine Bolik, Martin Spanier, Peter R. Sauer, und ich selbst. Federico L. Tolli wurde zum ersten Präsidenten der Gesellschaft gewählt, Axel M. Gruner zum Vize. Beide sind via Internet und e-mail unter www - pansofia.de bzw. w w w .pansophie.de erreichbar. [Anm.: Ende 2008 sind die Adressen nicht erreichbar]
Grundlage der Idee, wie erwähnt, war es einen Dachverband zu schaffen in dem sich alle Freidenker und Freireligiösen wiederfinden. Unter dem Motto “Thelema” das von Augustinus christlich, von Rabelais humanistisch sowie Crowley mystagogisch geprägt worden ist, findet die Entwicklung des Menschen seinen Höhepunkt in der Entwicklung und dem Leben seines Willens. Die “Willensfindung” des einzelnen Menschen findet eben auf vielerlei Weise statt.
Dieser Vielfältigkeit Raum zu bieten, ohne eine dogmatische Verengung, und damit eine Plattform der Begegnung zu schaffen setzt sich “Pansophia” zum Ziel.
Die Begegnung und der Austausch zwischen den verschiedenen Personen, Gruppen und Organisationen bedingt eine Chance, Synergien zu schaffen. Diese Synergien sind notwendig um eine humanistische Idee in der Welt zu manifestieren. Die “Pansophia” mischt sich nicht ungefragt in die Belange der einzelnen Gruppen, Organisationen und Personen, sie stellt eine Form der Zusammenarbeit auf übergeordneter Ebene dar. Aus diesem Grund vermittelt “Pansophia” zwischen Geist und Welt und fördert die Kunst sowie Wissenschaft auf allen Ebenen.
Um ihre Aufgaben zu erfüllen, gibt es in der Pansophia viele Gremien, diese erkläre ich im Aufbau wie folgt:
Die drei Säulen der Pansophia
Diese lauten von links nach rechts:
1) Novus Ordo Seclorum (Die Ordnung der Welt)
Damit sind die wirtschaftlichen Stützen und Projekte der Idee “Pansophia” gemeint. Pansophia bietet so für Unternehmensgründer, und “start ups” Möglichkeiten die dort “gepoolten” Synergien zu nutzen. Eine genaue Liste der Mitglieder dieses esoterischen Service Clubs kann erfragt werden.
2) Fraternitas (Bruderschaft)
Die Fraternitas ist die Pansophische Loge. Das zentrale Organ dieser ist der Senat. Der Senat ist, im Bild der drei Säulen, das dreieckige Kapitel, das auf eben diesen drei Säulen ruht. Hier werden alle Belange des Komplexes “Pansophia” koordiniert und entschieden. Der Senat, ist wie der Name “Senat” ausdrückt ,eine parlamentarische Körperschaft in der verschiedene Strömungen aus Wirtschaft, Politik und Spiritualität eine gemeinsame Bühne zur Entscheidungsfindung besitzen. Hier wird die Arbeit koordiniert und Entscheidungen getroffen. Die Zusammensetzung der weltlichen Mitglieder des Senates erfolgt über die Pansophische Loge selbst. Die Zusammensetzung der geistlichen Mitglieder, erfolgt, wegen der Berücksichtigung der Souveränität der spirituellen Gemeinschaften, über die “Cardinals of Thelema”außerhalb der Loge. Die von den Kardinälen erwählten Senatsvertreter erhalten einen Senatssitz. Diese Vertreter bleiben in erster Linie den “Cardinals”und ihren Gemeinschaften verpflichtet!
Der Senat ist eine weltliche Institution und dient somit der Manifestation der Ideen, die von den Fraktionen, wie z.B.den “Cardinals” eingebracht werden. Der Senat hat keine Befugnisse in spirituellen Fragen, die über die Pansophische Loge hinausgehen.
3) Scienca Occulta
Die dritte Säule beschreibt die Forschung, Wissenschaft und Archivierung. Der wissenschaftliche Zweig stellt die Krönung der Pansophischen Idee dar. Ziel ist die Gründung einer privaten “Pansophischen Universität”.
Ziemlich schnell setzte nach der Gründung eine rasante Entwicklung ein. Im Februar organisierte die Pansophia ein Thelema Treffen in Hamburg bei dem viele Menschen aus den verschiedensten Gemeinschaften ihren Willen zur Zusammenarbeit bekundeten. Nicht nur die Pansophia selbst sondern auch die verschiedensten Personen haben sich auf diesen Treffen kennengelernt und begannen einen regen Austauch außerhalb der Pansophia, der in letzter Zeit viel bewegt hatte. Ein weiteres Treffen auf der Wirtschaftsebene im Juni bewirkte ähnliche Synergien.
Daneben unterstützt die Pansophia den Buhddistischen Wohlfahrtsverband in Kaiserslautern sowie andere sozial- und wissenschaftlich ausgerichtete Vereine. Bei vielen Podien und Vernissagen in Hamburg ist die Pansophia ein kultureller Förderer. In der Tat hat die Pansophia als Idee viel bewirkt und schließlich kommt es den Pansophen nicht darauf an selbst im Mittelpunkt zu stehen, wie Federico Tolli treffend formulierte: “Wenn wir nur eine Kleinigkeit dazu beitragen, dass die Leute miteinander und nicht mehr nur übereinander reden, so haben wir viel erreicht.”

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