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Fraternitas Occulta Nuit
von Kurt C Krause
Genug der Worte, lasst uns zu Taten schreiten. Wir reden nicht über Magick, Tantra, etc., wir machen es.
In unseren Ausbildungsgruppen (derzeit etwa 45 aktive Mitglieder), werden
die Mantren, die Zaubersprüche, die Arbeit des Stabes und die des Schwertes, das Obeah und das Wanga gelehrt und gelernt.
Im Laufe der Jahre lassen wir uns immer wieder neue Masken einfallen, mit
denen wir uns präsentieren. Abgetragene, bzw. abgelegte Masken sind
HEXENMACHT, CHURCH OF SATAN u.a.. Diese haben uns viel Spass gebracht und die Möglichkeit gegeben, menschliche Natur noch intensiver zu studieren.
Einen Tabubruch magisch zu utilisieren, ist eine unserer Techniken. Jedes
erreichbare magische System, egal aus welcher Zeit, egal aus welchem Raum entstammend ist uns gelegen. Dadurch hatten wir die Gelegenheit, Magick zu modellieren. Herausgekommen ist eine Magick, reinster thelemitischer Färbung.
Wir verbreiten die Religion des Neuen Aeon. Dazu dient unser erster
Schritt, wir assimilieren die Religionen des Alten Aeon. (Ein Blick in die
Geschichte lehrt, dass dies der erfolgreiche Weg war, eine neue Religion zu
verbreiten.) Wie assimiliert man das Alte? Wir setzen uns auf den Thron der
Gegenspieler der Götter des alten Aeons. Damit haben wir das "Alte" im
"Sack". Dann kann die Reise beginnen. Den Gesetzen des kollektiven
Unbewussten haben wir mit Schritt Nr. 1 Genüge getan. Dekonditionierung ist zunächst nur eine Umdeutung der alten Prägung! Sonst wird man sie nicht los!
"Berühmt-berüchtigt" ist unsere magisch-rituelle Gruppenarbeit. Besonders
in der Erinnerung verbleiben bei vielen Teilnehmern/innen physikalische
Phänomene wie etwa: Stromausfall im gesamten Stadtteil währende der ersten Phase des LaVey´schen Rituals der elektrischen Vorspiele oder Spukphänomene allererster Güte während eines Johannisrituals. Diese Effekte betrachten wir als spassbringende, kleine Kindereien chaotischer psychischer Energien. Wichtig ist uns bei alledem der dekonditionierende Effekt auf die Psyche und den Körper der Teilnehmer/innen.
Unterricht findet im 2-wöchentlichen Turnus seit gut 6 Jahren statt. Unser
"Übungsbuch" umfasst etwa 1.800 Techniken der Magick.
Zwei Hexenzirkel, geleitet von Priesterinnen unseres Kultes, arbeiten
sehr erfolgreich seit einigen Jahren. Unsere "berühmten" Neumondrituale
finden vorwiegend im Stuttgarter Tempel statt.
Wir selbst begreifen uns als Thelemiten. Unsere diversen
Erscheinungsbilder sind Ausdruck unseres Bedürfnisses nach Spass, Spiel,
Kreativität, Forschung und Magick. Unser Ziel: Das Licht der Sterne in die
Herzen der Menschen bringen, sie zu ihrer wahren Sternnatur erwachen zu
lassen.
Kurz zum Namen unserer Gruppe F.O.N.. Welch ein Widerspruch, eine
Bruderschaft für eine Göttin. Nimmt man den Namen unserer Herrin des Himmels als der französischen Sprach entstammend, wird die Bruderschaft der Nacht daraus.
Above the gemmed azure is The naked splendour of Nuit;
Binde nichts. So ist auch diese Bruderschaft nur ein Spiel.
Drei Grade kennen wir. Der erste Grad, der des Eremiten hat dreissig
Stufen. Jede Stufe ist die Einweihung eines Äthyres. Jeder Äthyr ist ein
Update für dein Gehirn. Wir haben die Mittel, die Kraft, die Macht und den
Segen der Götter diesen Weg zu gehen und zu lehren.
Do what thou wilt shall be the whole of the Law.
Love ist the law, love under will.
Kontakt: alastor@t-online.de fon: 0162-5159835

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