2000/ 2
Editorial. Die rechte Art zu feiern
April - der Monat des Jahreswechsels für Thelemiten. Das Jahr 96 beginnt. Zwischen FrühlingsEquinox und Walpurgisnacht feiern wir, die AHA- redakteure natürlich auch, das anbrechende, aufkeimende, sich gegen dunkle Kälte durchsetzende neue Jahr.
In diesen sechs Wochen liegen jedes Jahr Ostern - das alte heidnische Fest der Fruchtbarkeit. Und der Höhepunkt ist auch in diesem Jahr das Al fest. Zur selben Tageszeit wie Crowley damals: zwischen 12.00 und 13.00 Uhr meditieren alle Thelemiten, die wir kennen, die Nuit-, Hadit-, Ra-Hoor-Khuit-verse aus dem Liber Al. So begrüßen wir jedes einzelne Jahr des Neuen, noch jungen Aeons.
Ja, feiert, frohlockt...- Jubel ob des neuen Jahres - viele Wochen lang, eine noch junge, obwohl ganz alte Tradition. Und als Kinder haben wir uns jedes Jahr vor Freude kaum einkriegen können, daß wir wieder mit Kniestrümpfen und außerdem länger draußen bleiben konnten.
6 Wochen lang feiern - schön und und gut. Geht das?
Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal das Aprilheft der AHA unserer Art zu feiern gewidmet: Spielen und Symposion.
Raus aus dem Alltag, den Gewohnheiten, die sich über´s Jahr wieder festgesetzt haben und rein in den Streß. Leidenschaftlicher Kampf ums Überleben - vor dem Computer.
Norak hat dazu einen aktuellen Erfahrungsberichte für Euch aufgeschrieben. Lernen durch spielend erzeugten Streß. Und so sehr Du - bei gut durchdachtem Umfeld, an die Grenzen dessen kommen kannst, was Du noch aushalten kannst an Streß - es ist doch Probe-handeln. Und umso höher der Streß, desto hinreißender ist die Erfahrung des Spiels.
Und Symposien als Chance Neues, Ungewohntes wahrzunehmen - eine der idealen Voraussetzungen für Reisen auf anderen Ebenen, wie Knut Gierdahl sie vorstellt.
Der Clou dieser aktiven, bewußten Art zu feiern ist nicht nur, daß sie Spaß macht AND die beste Art zu lernen ist, sondern die Schlußfolgerung aus beidem: Diese sechs Wochen Lernen durch Feiern sind ein Vorgriff auf das, was im Neuen Aeon Al-Tag werden wird.
Die Artikel
Tattwareisen, Elemententafeln, Ätherkörperarbeit
Die absolute Geltung der formalen Logik ist eine Ideologie. Magie und astrale Ebenen sind ohne fuzzische Betrachtung gar nicht existent, da nicht konsistent denkbar und kommunizierbar. Der Autor stellt die Elemententafeln dar und gibt praktische Tips zu Reisen auf der Erdebene.
von Knut Gierdahl
Die Rückkehr der Könige von Edom
Aus der Perspektive des Multiversums waren die Könige von Edom nie fort, büßten weder macht ein, noch fielen sie in das Reich der Hüllen. “Dieses ist nur aus der Perspektive dieses Universums der Fall, einem Teil des Multiversums, das der Demiurg YHVH seinen Vorstellungen unerworfen hat.”
von Stephan B. Wendlandt
Ritter Rakolep, Sokrates & das griechische Symposion
Ein kleiner lyrisch-philosophischer Beitrag zur Frage der Tugend, des rechten Maßes, des großen und des kleinen Krieges, der Tapferkeit. Ein fiktiver Diskurs zwischen Ritter Rakolep und Sympons-Leiter Sokrates. Letzterem wird das Glück zuteil, Fehlbares an sich zu erkennen.
von Hicdus Batonky
Symposion - Mit Wein, Lust und Lachen zur Unsterblichkeit
“Daß zum Streben nach ewiger Ekstase Symposien gehören - an denen sich alles um das schönste, spannendste und wichtigste aller Themen dreht: Die Liebe, Eros in uns, der nach Ewigkeit trachtet. Das Gesetz der Unsterblichen.”
von Angela Jekosch
Unterwegs zum Ketzerfürsten
oder: wie ich in Anwesenheit des Papstes das Liber Resch vel Helios evozierte!
400 Jahre auf den Tag nach dem Feuertod Giordano Brunos auf dem Campo dé Fiori in Rom, ist der Autor vor Ort und gibt Einblick in die Feierlichkeiten der freidenkerischen Bruno-Fans. Giordano Bruno, John Dee, Rudolf II. Levi´s Baphomet, Eugen Drewermann, Radio Vatikan, der Papst - ein unterhaltsames Puzzle als Anregung zum Forschen.
von Steffen Siegert
Deutscher Aufbruch ins neue Jahrhundert
“Was heute fehlt, sind die Klarsichtigen. Was heute fehlt, ist Rückgrat. Dieser Opportunismus, der heute Menschen zu Amöben macht, muss aufhören!”
von Wolf Detlef Kaufmann
Bewusstheit
Ein ausgeglichener Mensch hat die Fähigkeit die Welt mit drei Funktionen, Denk,-Gefühls und Empfindungsfunktion wahrzunehmen. Die Autorin legt nahe, den Begriff “Bewusstheit” in ein Tätigkeitswort “bewusst sein” umzuwandeln. So fragt man nach eigenen Tätigkeiten , die das Bewusstsein zu trainieren geeignet sind. Viele praktische Übungsvorschläge!
von Sabrina Ulbrich
Der kleine Weltenbauer (V) - Luzides Träumen
Luzides Träumen-Fliegen, Experten treffen, Problemstrategien für die Wachwelt im luziden Traum finden und testen - der Artikel beschreibt das Handwerkszeug des Profiluziders.
von Ramgar
UFO´s
Ein authentischer Bericht über die Sichtung zweier UFO´s, die Flugmaschine und die “Landkarte der Unterwelt” des Hans Werding und die fliegende Svastika.
von Fürst Claas vom Mars
Spielen - der beste Weg sich zu besinnen
Was haben Computerspiele mit Persönlichkeitsentwicklung, Teamwork und der Gewohnheit, sich Neuigkeiten mit hohen Intensitäten zu widmen, zu tun? Spielerisches Lernen (mit Spaß) will gemanagt sein!
von Norak
Maria - ein Resümee
In der Zeit vom 30.09. bis 03.10.99 fand in Sils-Maria das traditionsreiche Nietzsche-Kolloquium statt. Der Autor berichtet über Positionen und Personen des akademischen Lehrbetriebes und die Bedeutung informeller Gespräche.
von Wolf Detlef Kaufmann
Körperübung
Die Oberschenkeldehnung - Durchführung, Modifikationen, Wirkungen
von myPet

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