2001/ 1: Thelema Fibel, Gralslegende, Spengler, Voenix im Interview

Editorial

AHA 1, 2001: Thelema-Fibel für Anfänger, GralslegendeHomo est deus. - Die Götter der Vorzeit haben´s nicht leicht.

Die "Formel einer evolutionären Philosophie ...lehrt, daß Wachstum nur von der Liebe herrührt, .....von dem glühenden Drang, den obersten Impuls eines anderen zu erfüllen...." schreibt Peirce... in welchem Kontext - das ist ein paar Zentimeter weiter links nachzulesen.

Und wenn Du die Liebeserklärung von Peirce 'an seine Idee' gelesen hast, lasse sie mitschwingen, wenn Du von Kane liest:

"Ohne einen Zweck gibt es keine Koordination der Ideen, welche die Seele bilden und ohne die Koordination zerfällt die Verknüpfung der Ideen, aus denen die Seele besteht.

Weil es so wichtig ist:

  • Nur durch die Inkarnation als Mensch wird ein Wesen eine Person!
  • In der Inkarnation als Menschen können Seelen sterben!
  • Die Inkarnation als Menschen können Seelen nur überleben, wenn sie ihren Wahren Willen weit genug entwickeln!"

Diese Erfahrung - durch die Materie durch - zurückgefunden zu haben, ist ein Schatz, den wir teilen - er wird größer mit jedem, der es schafft. Und jeder von uns hat als Zeichen für diesen Schatz, das Symbol der Triade in seinem - natürlich selbstgewählten, geheimen Namen. (Angela)

Vielleicht ist ja dies die erste AHA, in der so deutlich Ideen sich verbreiten, beeinflussen, in Bewegung geraten schon sind, daß ich in diesem Editorial mich ganz auf uns, die wir diese Ideen herzeigen, verlassen kann, denn.... "Bei ...(der) Ausbreitung ..gewinnen..sie (die Ideen) an Allgemeinheit und werden eng mit anderen Ideen verbunden."

Oder, um mit Asterius zu sprechen,:"...So ensteht aus sich kreuzenden, sich treffend und gegenseitig wieder aufnehmenden, weiterführenden und auch parallel laufenden Linien und Mustern, ein sich selbst malendes (findendes?) "Bild". Eine Komposition. *Heureka!* Siehe da ein neues "Bild" eine neue Welt... ist am entstehen. So haben wir im Universum, Universum für Universum.. Und das, auf Grundlage von Individualität(en). Ein Gesamt-Kunstwerk, eine Welt-Landschaft."

"Das setzt natürlich voraus, daß wir bereit sind, außer uns selbst, auch unsere Vorstellungen vom „Götterglauben“ entsprechend zu verwandeln." (Voenix)

Die Artikel

Thelema-Fibel
Liebe, Wille und Magie im Neuen Aeon für Hexen, Schamanen, Magier und sonstige Menschen. Die AHA veröffentlicht hier als erstes Printmedium Auszüge aus dem Kapitel “Aufbau der magischen Welt” aus der “Thelema-Fibel”, die Kane, seine Mitstreiter und Kritiker gerade schreiben. Die Thelema-Fibel – Initiationswerk des Neuen Aeons
von Ffyrst Todh aka Kane

Der Stern – eine Vision
Eine wahre Geschichte oder auch nicht. Und ob es so war oder in 1000 Jahren so sein wird, oder ob es gerade so ist – finde ich auch noch heraus. Was will ich in 1000 Jahren tun? Nach dem, was ich heute weiß und beurteilen kann, fände ich es O.K., wenn ich in 1000 Jahren mitten im Aeon des Horus gerade mit Inannas Inkarnieren beschäftigt bin.
von Angela Jekosch

Tarot-Collagen
Hier geht es um Spaß und Erkenntnisgewinn im kreativen Umgang mit dem Crowley/Harris-Tarotdeck. Dem Autor gelingen durch das Erstellen von Tarot-Collagen sehr persönliche Deutungen. Ihr erfahrt auch etwas über tantrische Techniken von Marsianern ( Marsianer = tantrisch arbeitender Männer)
von Fürst Claas vom Mars

Durch den Untergang aufsteigen
Ein magischer Blick auf Oswald Spengler. Oswald Spengler war der Meinung, daß jede Hochkultur als einzigartige Blume erblüht. Der Autor jedoch plädiert dafür, jede Kultur als den nächsten Schritt nach dem vorhergehenden zu betrachten und jeden magischen Raum als den Stein, auf dem man aufbaut. Der Artikel entspricht dem Kapitel VI eines umfassenden Spengler-Essay´s
von Stephen Mace

Interview mit Voenix
Dieses Interview entsprang der Beschäftigung mit dem Buch Weltenesche-Eschenwelten aus der Hand von Voenix. In Zentrum: Das Gottesbild, das Götterverständnis. Außerdem zu sehen: Graphiken des Künstlers, so das Walkürenmotiv(Cover), der Yggdrasil-Baum.Und zu lesen: Eine Kurzbeschreibung der neun Welten, ein Auszug aus dem Walküren-Abschnitt des Buches, ausgewählte Legesystem und nicht zuletzt Biographisches über Voenix
von Steffen Siegert

Beiträge zur Geschichte der Satanshexen (III)
Beim Thiu-El (Thiufel, Teufel) der Satanshexen handelt es sich um einen Teilaspekt der schon in der Steinzeit und frühen Bronzezeit nahezu weltweit entwickelten “Sternenreligion”. Auch Lust und Freude können “sakral” sein, und zwar in der Einheit von Körper, Seele und Geist, ohne eines dieser drei Elemente auszuschließen oder gar in seiner Funktionalität zu verachten...
von Dieter Natas-Hellson

Rennes-le-Château und der Ursprung der Esoterik oder: Lebte Gott in Frankreich?
Arkadien, die mythische Heimat des Pan. Unsterblichkeit war in Arkadien eine Tugend. Es gibt esoterische Traditionen nach denen der arkadische Strom bis heute nicht versiegt ist. Marcus Mons folgt in diesem Beitrag auf spektakuläre Weise den Spuren des Abbé´s Saunière, der Merowinger, Templer und Katharer. Und im Fadenkreuz: Rennes-le-château.
von Marcus Mons

Göttliche Pneumata(I)
Veröffentlicht werden in dem zweiteiligen Beitrag sieben vollständig hermetische Planetenrituale, die der Autor aus den Praktiken der Sabier von Harran wiederhergestellt hat. Die Blütezeit Harrans (heutige Türkei) lag in der Zeit der Kalifen in Bagdad – ca. 700-1000 u.Z. Der Prophet der Sabiener: Hermes Trismegistus. Der rituelle Gebrauch des achtfachen Namens der Planetensphäre entstand aus den Jahren der Praktik in der AdocentynTempel/Loge des Ordo Templi Astartes.
von Hal von Hofe

Die Extropischen Grundsätze (I)
“Für uns stellt die Menschheit nur ein Übergangsstadium im Prozess der Evolution von Intelligenz dar und wir befürworten den Einsatz von Technik, um unseren Übergang vom menschlichen zum transhumanen oder posthumanen Zustand zu beschleunigen.” Dieser Beitrag beinhaltet die extropischen Grundsätze in der Version 3.0, 1998 und eine Literaturliste, die den extropischen Inhalten Ausdruck verleihen.
von Max More, Vorsitzender des Extropy-Institus

Reise nach Sandahar
Sandahar- die goldene Stadt der Seele. Der Weg dorthin ist gefahrvoll, eine Schritt neben dem Pfad und auch der edelste Adept geht tausend Fuß am Ziel vorbei. Der Sumpf ist nicht selten nah – die alten Feinde schleppt man bis zum Ende im eigenem Rucksack mit sich herum!
Eine ebenso grausige wie ermutigende Erzählung
von Soluna